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| Hausbau Frischling Registriert seit: 28.05.2008
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Hallo Heidrun, die Eigensicherheit der Solaranlagen bezieht sich darauf, dass alle Betriebszustände eigenständig und ohne eingreifende Maßnahmen von außen durchlaufen werden. Dazu ein Beispiel: Der Speicher ist an einem sonnigen Sommertag auf die im Regler eingestellte Maximaltemperatur geladen (z.B. 65°C). Zum Schutz vor Übertemperatur schaltet der Regler im Speicher die Pumpe ab. Nun wird die Wärme im Kollektor nicht mehr abgeführt. Somit steigt dessen Temperatur an, bis schließlich die Solarflüssigkeit verdampft. Das führt zu einer Volumenausdehnung der Solarflüssigkeit. Eigensicher ist die Solaranlage dann, wenn die Volumenausdehnung der Solarflüssigkeit in Kollektor und Rohrleitung vollständig durch das Ausdehnungsgefäß aufgenommen wird. Wäre das nicht so, würde die Volumenausdehnung zu einer Druckerhöhung führen und diese letztlich zu einem Auslösen des Sicherheitsventil und einem Abblasen eines Teils der Solarflüssigkeit! Kühlt der Kollektor wieder ab oder wird die Sonneneinstrahlung geringer, kann das Ausdehnungsgefäß die Solarflüssigkeit wieder in den Kollektorkreis zurückdrücken. Der Regler entscheidet, ob ein weiteres Laden des Speichers möglich ist. Gruß Gero |
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