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Wenn der Winter kommt, fehlt vielen Menschen die nötige Dosis Tageslicht. Experten schätzen, dass wegen des Lichtmangels fast jeder vierte Deutsche in den Wintermonaten unter Antriebslosigkeit leidet. Weniger betroffen ist, wer einen hellen Arbeitsplatz und eine lichtdurchflutete Wohnung sein Eigen nennt. „Durch großzügige Glasflächen können Architekten und Bauplaner viel zum Wohlbefinden während der dunklen Jahreszeit beitragen“, sagt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas in Troisdorf. Helle Räume zählen bei Mietern und Käufern zu den wichtigsten Ansprüchen an eine Wohnung. Wie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos herausgefunden hat, sind Licht und Luft besonders im Wohnzimmer, in der Küche und im Esszimmer gefragt. „Natürliches Licht ist gesund für Körper und Seele. Da wir im Winter nicht so häufig im Freien sind, holen ausreichende Verglasungen in Fassade und Dach das Wohlfühllicht in Wohnung und Büro“, erklärt Jochen Grönegräs. Dabei kommt der Größe, Lage und Anzahl der Verglasungen im Raum eine entscheidende Bedeutung zu. Licht kommt auf vielen Wegen Grundsätzlich gilt: Je höher und breiter das Fenster ist, umso mehr Helligkeit gelangt im Tagesverlauf auch in die sonst dunklen Ecken eines Raumes. Dabei gibt es unterschiedliche Wege, das Tageslicht ins Haus zu holen. Große Wohnzimmerfenster können mit Dachfenstern kombiniert werden. „Dann werden Wohn- oder Esszimmer zu einer lichtdurchfluteten Wohlfühloase“, so Grönegräs. Im Obergeschoss bietet sich der Einbau so genannter Überfirstverglasungen an, bei denen Fenster auf beiden Seiten des Giebels aufeinander treffen und einen freien Blick in den Himmel ermöglichen. Für das Badezimmer gilt: Es muss nicht immer der Ventilator sein, der die feuchtwarme Luft nach draußen befördert: Ein Dreh-/Kippfenster spendet Licht und sorgt gleichzeitig für gutes Klima. In Großraumbüros und Besprechungszimmern sorgen neben Glasfassaden auch klare oder satinierte Trennwände im Innenbereich für fließende Übergänge und genügend augenfreundliche Helligkeit für alle Mitarbeiter. Ganz nebenbei setzen die Glaswände schöne Akzente in der Innenarchitektur. Glas als gesunder Energiesparer Das Tageslicht ist nicht nur gesund, es spart als kostenlose Lichtquelle auch teure elektrische Energie. Denn je intensiver das natürliche Licht für die Beleuchtung der Innenräume genutzt wird, umso weniger Strom muss für künstliches Licht verbraucht werden. Dann kann sogar im Winter der Deckenstrahler oder die Schreibtischlampe tagsüber ausgeschaltet bleiben und auch in den Morgenstunden oder am Abend, wenn die Sonne noch nicht ihre volle Kraft erreicht hat, kann das Licht früher aus und später eingeschaltet werden. Damit schafft Glas etwas, was sonst kein anderer Werkstoff kann: Es verbessert während des ganzen Jahres die Qualität der Wohn- und Arbeitswelt und verbessert gleichzeitig kostenlos die Energiebilanz. Mehr über Glas unter www.bundesverband-flachglas.de |
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